Sound

by Simon Stockhausen


Simon Stockhausen, geboren am 5.6.1967 in Bensberg bei Köln, begann seine musikalische Ausbildung – Klavier, Saxophon, Schlagzeug, Synthesizer, Komposition – im Alter von 5 Jahren. Ersten Konzertauftritten in Stücken seines Vaters Karlheinz (†) im Alter von 12 Jahren folgten nach dem Abitur 1986 Konzerte mit dem Stockhausen-Ensemble in aller Welt.

Die fruchtbare Zusammenarbeit mit seinem Bruder, dem Trompeter Markus Stockhausen, begann 1982 in verschiedenen Ensembles (KAIROS / APARIS / POSSIBLE WORLDS) und brachte zahlreiche CD-Veröffentlichungen auf Plattenlabels wie EMI, ECM und LARGO, diverse Theater- und Filmmusiken, sowie zwei Auftragskompositionen für die Kölner Philharmonie hervor.

Seit 1991 komponierte Simon u.a. für das Ensemble Modern, für die Musikfabrik NRW, für die WDR-Big Band, für die Biennale in Venedig und das Internationale Musikinstitut Darmstadt. Seit 1998 komponiert und arrangiert Simon Theatermusik für viele deutsche Theater.

Neben der kompositorischen Tätigkeit konzertierte Simon in verschiedenen Formationen als Keyboarder/Live-Elektroniker und Sopransaxophonist, u.a. auch mit den Berliner Philharmonikern, mit denen er Werke von Heiner Goebbels und Peter Eötvös (ur)aufführte.

Seit 2003 komponierte Simon etliche Musiken zu Dokumentarfilmen (WDR/Arte/ZDF) u.a. die Filmmusik für den Kino-Dokumentarfilm Trip to Asia – The Quest for Harmony und etliche Filmmusiken für Kinofilme des israelischen Regisseur Amos Gitai